WIRKSAMKEIT VON MIGRACALM®
Zur Zeit gibt es kein vergleichbares Produkt mit
Migracalm®, welches auf einer nichtpharmakologischer Wirkung beruht und somit zusätzlich zur medikamentösen Behandlung eine Möglichkeit bietet, bei Migräne Linderung zu erzielen.
Die Wirksamkeit von
Migracalm® wurde sowohl in Studien der Universität Barcelona, als auch durch Arbeiten verschiedener Neurologen und durch Migränepatienten im Rahmen einer Anwendungsbeobachtung bestätigt.
KLINISCHER VERSUCH
Die Wirksamkeit der Druckausübung auf die Schläfenarterien (Arteriae temporales superficiales) zur Linderung des Schmerzes eines Migräneanfalls wurde nachgewiesen. Die Studie "Effectiveness of a prolonged compression of scalp arteries on migraine attacks" belegt dies (Journal of Neurology Band 253, Nummer 6, Juni 2006).
Ziel dieser Studie war es, zu beweisen, dass eine kurze Kompression der Schläfenarterien einen Migräneanfall sowie einen Clusterkopfschmerz lindern kann.
Probanden:
Die Intensität des Schmerzes war bei 58% der teilnehmenden Patienten mäßig stark, bei 36% stark und dauerte zwischen einigen Minuten bis mehrere Stunden an. In einigen Fällen wurden schmerzstillende Arzneimittel oder Triptane verwendet.
Durchführung:
In dieser Studie wurde die Schläfenarterie komprimiert, indem man festen Druck gegen die Schläfe ausübte. Die Arterien wurden durch die Ertastung des Pulses lokalisiert.
Bei Eintritt einer Schmerzlinderung wurde die Kompression der Arterie unmittelbar gestoppt, andernfalls wurde sie mehr als 3 Minuten lang fortgesetzt.
Ergebnis:
Insgesamt konnte bei 68% der Patienten eine signifikante bzw. vollständige, anhaltende Linderung des Schmerzes erzielt werden.
In der Gruppe der Patienten mit mäßig starken Schmerzen konnte sogar bei 90 % der Probanden eine Erleichterung des Schmerzes erreicht werden (2).
Häufig waren die Arterien, insbesondere die Schläfenarterien, druckempfindlich.
Was mögliche Nebenwirkungen betrifft, so sind bisher weder aus den klinischen Studien noch nach Markteinführung Nebenwirkungen gemeldet worden.
Die Studie wurde Placebo-kontrolliert durchgeführt, wodurch gezeigt wurde, dass der Druck nur dann wirksam ist, wenn er tatsächlich auf die Schläfenarterie ausgeübt wird.
Dazu wurde bei 32 Patienten eine fingierte Kompression 1 cm vor der Schläfenarterie durchgeführt. Danach wurde Migralcalm richtig angewendet. Die fingierte Kompression der Arterie erzielte in keinem Falle eine Verminderung des Schmerzes.